Bei meiner Recherche habe ich einige Enzyklopädien, Lexikas, Überblicksbände und Biographien gefunden. Da die Anzahl der gefundenen Werke bei weitem meine Zeit und auch meine Aufnahmefähigkeit übertraf, habe ich mich entschlossen hier nur die mir am wichtigsten erscheinenden vorzustellen.
Mit am übersichtlichsten ist wahrscheinlich der 1995 in München erschienene Sammelband: "Die russischen Zaren 1547-1917" herrausgegeben von Hans-Joachim Torke. In diesem Sammelband ist jeder Herrscher einzeln biographiert. Um sich also einen guten Überblick zu verschaffen ist dieser Sammelband bestens geeignet. Die Regierungszeit Katharinas der Großen wurde in diesem Band von Marc Raeff behandelt und betrifft die Seiten 233 bis 261.
Als nächstes ist mir das Buch "Barock und Aufkärung", welches als Band 11 im Rahmen der Reihe "Oldenburg Grundriss der Geschichte" von Lothar Gall, Karl-Joachim Hölerskamp und Hermann Jakobs herausgegeben wurde, in die Hände gefallen. Dieses Buch ist ein nicht zu unterschätzeder Überblicksband, geschrieben von Heinz Duchardt, über die Zeit des Absolutismus, wobei gerade mit diesem Begriff sehr vorsichtig umgegangen wird und diese Bezeichnung ("Absolutismus") auch sehr kritisch hinterfragt wird.
Des witeren habe ich das "Handbuch der Geschichte Europas" (herausgegeben von Peter Blickle) entdeckt. Interessant für die, von mir zu behandelde Epoche, ist deren sechster Band "Europa am Vorabend der Moderne" dieser ist ebenfalls von Duchardt geschrieben. (Prof. Dr. Heinz Duchardt ist Direktor des Instituts für europäische Geschichte, Abteilung Universalgeschichte, in Mainz.)
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass alle Bände ausführlichst mit Bibliographien versehen sind und dadurch eine perfekte Ausgangsbasis für eventuelle weitere Recherchen darstellen.
Außerdem möchte ich noch auf den "Großen Historischen Weltatlas" des Bayerischen Schulbuch-Verlags hinweisen. Dessen dritter Band zusammen mit dem dritten Band der Erläuterungen schafft einen sehr guten - nicht nur - geographischen Übeblick über jede zu behandelnde Epoche und Gegend.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Zu meinem Thema fand ich folgende Ergebnisse evtl. interessant.
- Osteuropa-Institut Regensburg
Historischer Arbeitsbereich
D 93047 Regensburg
- Universität Wien
Institut für Osteuropäische Geschichte
A-1090 Wien, Spitalgasse 2/Hof 3 (Universitätscampus)
Tel.: +43/1/4277-41101, Fax: +43/1/4277-9411
11Universität Wien
Universitätsbibliothek; Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte und Osteuropäische Geschichte - Standort Osteuropäische Geschichte
A-1090 Wien, Spitalgasse 2-4/Hof 3 (Universitätscampus)
Tel.: +43/1/4277-16621, -16626, Fax: +43/1/4277-16629
-
Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (ÖGE 18) c/o Institut für Geschichte, Universität Wien
A-1010 Wien, Dr. Karl-Lueger Ring 1
Tel.: +43/1/4277-40835, Fax: +43/1/4277-9408
-
Heeresgeschichtliches Museum
A-1030 Wien, Arsenal, Objekt 1 (Direktion, Bibliothek); Objekt 18 (Museum)
Tel.: +43/1/79561-0 und -60220 oder -60210 (Bibliothek), Fax: +43/1/79561-17707
-
Tel.: +43/1/5330329, Fax: +43/1/5330329
Samstag, 28. April 2012
Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung möchte ich mich gerne mit der Regierungszeit Katharinas der Großen beschäftigen. Nachdem ich mich bereits im Rahmen eines Referats mit der Regierungszeit Katharinas der Großen auseinandergesetzt habe und ich, seit der Lektüre von Tolstoi, ein besonderes Interesse an russischer Geschichte habe, war es für mich naheliegend dieses Thema auszuwählen. Außerdem fasziniert mich die Zerrissenheit Russlands zwischen Asien und Europa, und genau dieses Bindeglied ist es was die russische Geschichte bis in die heutige Zeit so attraktiv und anziehend macht. Speziell möchte ich mich mit dem "aufgeklärt-absolutistischen" Charakter ihrer Regentschaft auseinandersetzten und diesen an Hand der Forschungsreisen und Expeditionen der Petersburger Akademie der Wissenschaften darstellen.
Samstag, 14. April 2012
Auf den ersten Blick scheinenWeblogs für die Geschichtswissenschaft von großer Bedeutung zu sein. Historikern wird es hier ermöglicht Erkenntnisse mit einem großen Fachpublikum zu diskutieren und eventuell brauchbare Kritik oder Lob zu bekommen. Auch die Möglichkeit neue Sichtweisen zu entdecken ist nicht zu unterschlagen. Es ist sogar möglich, dass sich auf Basis solcher Webblogs neue Forschungsgemeinschften bilden. Der große Vorteil des Webblogs ist mit Sicherheit seine immerwährende und kostenlose Verfügbarkeit, so können doch auch Historiker, deren Budget für eine Veröffentlichung nicht ausreicht, ebenfalls ihre Meinungen und Erkenntnisse veröffentlichen. Gerade dies kann aber zu einer Flut von Erkenntnissen führen, welche bestimmt teilweise in ihrer Substanz und Wissenschaftlichkeit grobe Lücken aufweisen können.Auch Mehrheitsmeinugentendenzen, wie z.B. bei Wikipedia, können hier leichter entstehen. Eine herkömmliche Veröffentlichung ist in diesem Sinne besser kontrolliert. Gerade unbedarfte Nutzer dürften es sehr schwer haben, zwischen qualitativ hochwertigen oder wertlosen Weblogs zu unterscheiden. In diesem Sinne ist es ebenfalls verständlich, wie auch Klaus Graf in seinem Weblog erwähnt, dass die klassischen Publikationen in Fachkreisen noch weitaus mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit hervorrufen. Das Nutzen von Webblogs ist folglich mit Vorsicht - aber durchaus - zu geniessen. Auf alle Fälle ist eine einseitige Festlegung auf aussschließlich Blogs oder ausschließlich Fachbücher/Zeitschriften nicht anzuraten, ein guter Historiker sollte alle Wege der Publikation kennen, nutzen und im Auge haben.
Um mir bei einem Thema einen Überblick zu verschaffen greife ich erst auf meine alten Schulbücher zurück. Diese geben mir die erste Einordnung. Dann Recherchiere ich in Überblicksbänden (z.B. das Mittelater) zu meinem Thema. Dort finde ich meistens genug weiterführende Literatur, die ich dann über opac recherchieren kann. Gelegentlich, v.a. bei der Suche nach Lebensläufen, verschaffe ich mir denn Überblick über Wikipedia um mir nicht bekannte Personen besser einordnen zu können. Dann verfahre ich wie oben.
Bisher habe ich mich von den dieversen Internetanwendungen nur facebook verwendet. Diesem stehe ich aber sehr skeptisch gegenüber. Vor allem was die Privatsfähre angeht bin ich dort sehr vorsichtig (z.B. trete ich nur mit Pseudonym in Erscheinung). Ich bin mir noch sehr unsicher, ob die positiven (politische Vernetzung) oder die negativen (Nutzerprofile, Eingriff in die Privatsfähre) Eigenschaften überwiegen. Auf alle Fälle würde ich jedem raten im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel "ins Internet" zu stellen.
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